Das Naturschutzgebiet Geltinger Birk

Fazination Geltinger Bucht und dem grünen
– Naturschutzgebiet „Geltinger Birk“

Eine Wanderung um die „Geltinger Birk“ gehört zu jeder Jahreszeit zu den schönsten Naturerlebnissen in Ostangeln. Der Wander- und Radweg zählt deutschlandweit zu den zehn attraktivsten und fasziniert mit der ruhigen Geltinger Bucht und dem grünen Naturschutzgebiet  „Geltinger Birk“ jeden Wanderer.

Besonders im Sommer werden  viele geführte Wanderungen angeboten. Mit etwas Glück sehen Sie echte Wildpferde, die Koniks, die hier 2002 ausgesetzt wurden. Zudem bietet die Birk eine vielfältige Pflanzen- und Vogelwelt mit über 200 Vogelarten, die über das Jahr verteilt beobachtet werden können, darunter auch der Seeadler. Hier befindet sich auch eine Graureiher- und Kormorankolonie. Die reizvolle Landschaft zieht alljährlich viele Naturfreunde an.

Die Betreuung des Naturschutzgebietes liegt in den Händen des Naturschutzbundes (NABU) Schleswig-Holstein, der in Falshöft eine integrierte Naturschutzstation betreibt. Dort erhalten Sie aktuelle Informationen, können eine Ausstellung zur Natur und Geschichte der Birk besichtigen und Infomaterial erwerben.  In der Zeit von Mai bis Juni werden in der Station Kreuzkröten und Laubfrösche aufgezogen. In der Aufzuchtanlage kann die faszinierende Entwicklung vom Ei über die Kaulquappe bis zum fertigen Frosch beobachtet werden.

Bildrechte: nabu
Naturschutzstation Falshöft

Schleimünde

Die ehemalige Lotseninsel Schleimünde ist einzigartig in Schleswig-Holstein. Sie ist nur mit dem Boot oder Ausflugsdampfer zu erreichen. Ein Spaziergang zum Leuchtturm ist ein Muss für jeden Kappeln-Urlauber. Zwischen Strandwall und Salzwiesen im Norden, Windwatten und Röhricht im Westen und den Brutplätzen der Küstenseeschwalben im Süden entfaltet dieser Ort seinen ganz eigenen Zauber. Die schöne Halbinsel Schleimünde ist ein beliebter Rast- und Brutplatz für zahlreiche Vogelarten. So sieht man hier Brandgänse neben Küstenseeschwalben, Sandregenpfeifern  und  Singschwänen. Dieses sensible Gebiet darf zur Vermeidung von Störungen nur in Begleitung eines Vogelwarts betreten werden.

Naturkundliche Führungen starten von der Vogelwärterhütte nahe Maasholm, als auch vom Lotsenhaus auf der Lotseninsel.

Der Flachwasserbereich um Schleimünde herum  ist Teil des Lebensraums der Schweinswale. Zwischen ausgedehnten natürlichen Riffen, Seegraswiesen und Sandbänken jagen sie hauptsächlich kleine Fische wie Heringe und Makrelen, aber auch Muscheln oder andere Wirbellose am Meeresboden.

Mit ein wenig Glück sieht man die einzige heimische Walart an Deutschlands Küsten von der Lotseninsel aus einzeln, zu zweit oder in kleinen Gruppen vorbei ziehen.

Foto: Derek Belz
Foto: Renate Lorenzen

Das Habernisser Moor

Eine Wanderung durch das Habernisser Moor macht die herrliche Natur an Ihrem Urlaubsort erlebbar. Hier, am östlichen Ufer der Flensburger Förde, treffen Ostseestrand, Habernisser Au, undurchdringliche Bruchwälder und zahlreiche Quellen zusammen. Überwiegend auf Bohlenwegen an Moor und Wiesen entlang sieht man die vielfältige heimische Tierwelt mit Graugänsen, Fasanen und Rehwild.

In der Habernisser Niederung findet sich auch die als Naturdenkmal geltende Quelle Wolsroi, die mit 600 Litern Wasser in der Stunde zu den am stärksten sprudelnden Quellen in Schleswig-Holstein zählt. Die Niederung, die vor 15000 Jahren in der Weichseleiszeit entstand, bietet zudem viele naturkundliche Besonderheiten wie z.B. orchideenreiche Feuchtwiesen und Hochstaudenflure.
 Hier genießt man die Natur mit allen Sinnen, weitab vom Straßenlärm und Stress des Alltags.

Foto: Peer-Axel Kroeske
Foto: Peer-Axel Kroeske

Der Schwansener See

Das Naturschutzgebiet Schwansener See ist ein Vogelparadies. Hier brüten auf 215 ha Fläche ca. 130 Vogelarten am Strand, zwischen Dünen und Salzwiesen, im Wald und im Schilf. Ein Wanderweg lädt zum Naturerleben ein. Der Wanderer kann nach kurzer Zeit über breite Wege oder gewundene Pfade am Kliff die Strandzone erreichen, die östlich des Sees liegt.

Von der höchsten Erhebung aus schaut der Besucher auf den gut zwei Kilometer langen Strandsee.

Das gesamte Naturschutzgebiet umfasst eine Wasserfläche von 112 ha, an der auch teils vom Aussterben bedrohte Amphibien und Pflanzen zu entdecken sind. Eine Besichtigung ist in den frühen Morgenstunden sehr empfehlenswert. Frühaufsteher treffen dann den Rotschenkel, den Kiebitz oder die Brand- und Graugans. 

Um die brütenden Vögel nicht zu stören gibt es in der Gemeinde Dörphof ein Naturkundemuseum und ein Informationszentrum vom Naturschutzbund, in der über 600 präparierte Vögel und Tiere in ihrem nachgebildeten Lebensraum ausgestellt sind.

Bildquelle: Stiftung Natursch Schleswig-Holstein

Das Hechtmoor in Angeln

Zwischen Schleswig und Flensburg liegt in der Angeliter  Landschaft das Naturschutzgebiet Hechtmoor mit einer Größe von 34 ha. Dieses Hochmoor gehört zu den wenigen gut erhaltenen kleinflächigen Mooren der Schleswig-Holsteinischen Jungmoräne. Das Hechtmoor wurde bis 1941 jahrhundertelang zum Torfabbau genutzt.

Im Jahre 2011 wurden für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Hechtmoors wichtige Naturschutzmaßnahmen durchgeführt.  Geführte botanische Wanderungen mit Gruppen oder Einzelpersonen bietet Dr. Iris Ruhe an (www.osterbunsbuell).

Foto: Dr. Iris Ruhe
Foto: Dr. Iris Ruhe

Kontakt

Touristikverein Kappeln/Schlei-Ostsee e.V.

Jöns-Hof-Passage 2
24376 Kappeln

Tel. 04642 / 920932
Fax 04642 / 920931

Veranstaltungen

Mo. 10.07.2017, 09:30 Uhr - So. 24.09.2017, 17:20 Uhr
Di. 01.08.2017, 10:30 Uhr - Di. 29.08.2017, 12:30 Uhr