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Premiere Like

Donnerstag 13.06.2019, 19:30 Uhr
Whatsapp, Snapchat, Instagram, TikTok, Tinder, Twitter – Facebook ist fast out und erinnert sich noch wer an studiVZ? Ohne Internet geht nichts mehr und alles geht so schnell, wir nehmen es überall hin mit, per Laptop, Tablet, Smartphone, Smartwatch. Wir bleiben immer auf dem Laufenden und immer in Verbindung, mit der Welt, mit den Liebsten und mit Leuten, die wir noch nicht kennen. Wir sind schöner und klüger im Netz, wir haben ein Profil und wir wissen Bescheid. Da finden wir die, die wirklich zu uns passen, und kriegen das Like, das uns endlich glücklich macht.

Aber wir wissen inzwischen auch: Wir stehen an der Bushaltestelle mit anderen technischen Geräten. Wir treffen unsere Freunde und bekommen davon gar nichts mit. Wenn wir das Handy vergessen oder der Akku leer ist, fragen wir uns mal wieder, wie wir das alles früher gemacht haben, wie das alles angefangen hat und ob wir noch ohne oder mit weniger könnten. Mit LIKE stellen sich die Raum-Stadt-Spieler dem alltäglichen und allbekannten Wahnsinn der ständigen Erreichbarkeit.

Schauplatz Italien: Giovanni liebt seine Schwester Annabella und Annabella ihren Bruder Giovanni. Und der Vater ahnt nichts. Als Annabella schwanger wird, willigt sie ein, ihren Freier Soranzo zu heiraten. Und der Vater ahnt noch immer nichts. Aber der frisch gebackene Ehemann entdeckt den Inzest, sinnt auf Rache und plant, Bruder und Schwester zu töten. Giovanni kommt dem zuvor, indem er Annabella selbst tötet. Anschließend verhöhnt er die Gesellschaft in Soranzos Haus. Blutiges Ende einer tragischen Liebesgeschichte.

In prallen, sinnlichen, grotesken Bildern zeigt der Shakespeare-Zeitgenosse John Ford in SCHADE, DASS SIE EINE HURE WAR die Macht der Liebe gegenüber einer verkommenen Gesellschaft. Die Leidenschaft zwischen Annabella und Giovanni behauptet sich als Verweigerung gegen den Sittenkodex der Kirche, gegen die Welt der Väter. Die, die gegen die zuchtlos Liebenden vorgehen, erweisen sich als die wahren Unzüchtigen: Sie lassen morden und bestrafen die Mörder nicht, sie bereichern sich und praktizieren eine zynische Normalität.


INDIANER ist das neueste Theaterstück von Norwegens Bestseller-Autor Tore Renberg – und das erste in deutscher Übersetzung. In einem bürgerlichen Milieu angesiedelt, erzählt das Stück in der Tradition Ibsens und Fosses von einer verdrängten Familientragödie, von Trauer und Schweigen, vom Loslassen und Neubeginnen.

Nach PETER UND DER WOLF nimmt das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester seine jungen Hörer nicht nur ein weiteres Mal auf Entdeckungsreise durch die Welt des Orchesters mit, sondern taucht mit ihnen auch in die Tiefen des Meeres herab.

Preise

8€

Veranstaltungsort

Kammerspiele

Hans-Heinrich-Beisenkötter-Platz 1

24768 Rendsburg

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Kontakt

Tel: 0 43 31 / 2 34 47
Fax: 0 43 31 / 33 21 02

Kategorie

Allgemeines

Letztes Update

27.05.2019